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joker650
07-25-2006, 10:30 PM
Drei-Liter-Einzylinder-Bike

"Mees-Arbeit"


Wetten ist wie`s Ehrenwort geben. Und wenn`s um die Ehre geht, verstehen die Menschen ganz oben in Deutschland keinen Spaß. Schließlich behauptete Claus Mees am 28. August 1998 das größte Einzylinder-Motorrad der Welt zu bauen.
Der Wetteinsatz: eine Flasche Bier.

Text&Fotos: Winni Scheibe





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August 1999: The Paddy is over




Nördlich von Hamburg wird die Welt platt. So flach, dass man bei schönem Wetter sogar Helgoland sehen kann. Gleich links von Schleswig liegt Schuby. Eine 2500-Seelen-Gemeinde, die kaum jemand kennt. Das kann sich aber schon bald ändern. Was jedenfalls die Motorradszene betrifft. In Schuby wohnt nämlich Schmiedemeister Claus Mees, 42, und der hat das größte Einzylinder-Motorrad der Welt gebaut. Mit über 3-Liter-Hubraum und wenn er Bock darauf hat, lässt er das Ungetüm auch noch nach Mitternacht laufen. Nicht immer, in letzter Zeit aber immer öfter, nur so zur Gaudi versteht sich. So spektakulär sich die ganze Sache nun auch anhören mag, die Idee für den dicksten Einpott seit Erfindung des Maßkruges war zunächst nur ein Jux. Und das kam so.
Die jährliche Scheunenfete von Jörg Lausen hat Tradition, für die Schubyaner ist sie längst Kult. An nichts fehlt`s, vor allem nicht an kistenweise Flens, dem weltberühmten Flaschenbier mit Bügelverschluss. Kaum einer lässt sich die Sause entgehen, man kennt sich, manche bereits aus dem Kindergarten. Zu den ganz Harten gehören Claus, Uwe, Jörg, Rüdiger, Jens, Peter, Holger und noch ein Jörg aus Schubys Motorrad-Clique. Ihnen kann man so leicht nichts vormachen, sie wissen genau, was Sache ist.




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Claus Mees: Das Ding mit 3-Liter-Hubraum



Und dann das. Als sich die Scheunen-Party gerade ihrem High Noon näherte, prahlte Uwe mit einer Eigenbau-NSU, die angeblich einen Einzylinder-Motor mit fast 1000 ccm haben soll. So hatte er es jedenfalls im Guinness-Buch der Rekorde gelesen. Sein Gag konnte kaum besser kommen. Die Einspurexperten hielten sich die Bäuche vor Lachen, manche krümmten sich schier zusammen, andere wollten es einfach nicht glauben und Claus rief: "Alter, so ein Schnee von gestern" und "mit so einem Pipkram braucht mir erst keiner zu kommen. Voll die Lachnummer, in das Loch muss mindestens zwei oder gleich drei volle Liter rein", forderte er.
Die Stimmung überschlug sich, alle schnackten durcheinander, jeder hatte was Wichtiges zu sagen, zwei Liter, drei Liter, hö, hö, Einzylinder, hö, hö, was den noch, hö, hö und das geht doch nie, hö, hö! Claus ließ sich aber nicht unterkriegen und posaunte: "dann baue ich eben einen Einzylinder mit mindestens 3000 Kubikzentimeter Hubraum! Wetten?"
Bingo! Nachbar Jörg schlug ein, nahm die Wette an. Der Einsatz: eine Flasche Bier. Und so wurde an diesem denkwürdigen 28. August 1998 ungefähr gegen Mitternacht vereinbart, zur nächsten Scheunenfete, aber spätestens in einem Jahr, muss das Hubraumwunder fertig sein. Alter prost, hö, hö, geile Party, hö, hö.... und der Abend war noch lange nicht zu Ende...





Dass fast zeitgleich Werners "Satte Literschüssel" vom Comic-Krad zum leibhaftigen Asphalt-Dampfhammer mit beachtlichen 1440 ccm Hubraum zusammengeschraubt wurde, konnten die Motorradfreunde nicht ahnen. Auch dass im tiefen Süden bei Fulda ein gewisser Franz Langer, genau der rüstige Rentner, der bereits besagten NSU-Einliter-Single gebaut hatte, über den Plan einer 2-Liter-Einzylinder-Maschine sinnierte, war ihnen damals ebenfalls völlig unbekannt. Ehrlich, sie wussten von alledem absolut nichts.




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"Mees-Becher":
Einzylinder mit 3-Liter-Hubraum




Wer nun aber glaubt, dass nach der feuchtfröhlichen Scheunenfete am nächsten Morgen alles vergessen war, hat sich gewaltig geschnitten. Meister Mees hatte schließlich gewettet und das ist wie ein Schwur oder sein Ehrenwort geben. Ein Sprung ins kalte Wasser war es für den wackeren Dorfschmied jedoch nicht. Mit Motorrädern kannte er sich schließlich aus. Seine BMW R50 von 1962 hatte er generalüberholt, verschiedene Maschinen von Horex, NSU, Zündapp und BMW für Freunde und Bekannte restauriert. "Also, was soll da schon bei sein", original Zitat Mees. Und genau mit dieser Einstellung ging er ans Werk. Konstruktionszeichnungen oder gar Betriebsfestigkeitsberechnungen, Fehlanzeige. Was zählte, waren handwerkliche Grundwerte, langjährige Berufserfahrung und ein gutes Gefühl im Bauch. Muster, Vorbilder oder Fachliteratur über solch einen Pott gab es sowieso nicht. Gefordert waren Pioniergeist, Einfallsreichtum und Erfindergabe. Im Geiste stand sein XXL-Single jedenfalls schon schnaufend und böllernd vor ihm. Dass er es schaffen würde, war sich der Schmiedemeister 100%ig sicher. Allen Schul- und Universitätsweisheiten zum Trotz, machte sich der Feierabend- und Wochenend-Konstrukteur an die Herausforderung, die tägliche Arbeit in seinem Betrieb musste schließlich ja auch irgendwie weitergehen.
Die wichtigsten Werkzeuge waren seine Hände, dazu natürlich die Werkzeugmaschinen in seiner Schmiede. Er hatte aber auch vielfach das Glück, immer genau das, was er gerade brauchte, irgendwo zu finden. Denn außer den drei 10 cm großen Kugellagern für den Kurbeltrieb, einem Schlauch fürs 17-Zoll-Seitenwagenrad und 5 Liter Motoröl kaufte Claus Mees, um es hier gleich vorweg zu nehmen, kein einziges Teil neu. Schwermetall-Brocken, gewaltige Eisenplatten, dicke und dünne Kupferrohre, Züge, Leitungen, Bleche, Hebel, Stangen, Schrauben, Muttern und wer weiß was sonst noch, ließen sich im Lager der bereits seit 1806 im Familienenbesitz befindlichen Dorfschmiede finden. Alle anderen Sachen konnte er von Freunden, Bekannten, Nachbarn und von Schrottplätzen organisieren. Auf solch einem Entsorgungslager fand er auch den gewaltigen 16,5 cm dicken Kolben samt Pleuel, Gewicht 13,5 kg. Die Herkunft dieser Teile, so wollte man ihn überzeugen, sei ein 830 PS starker Leo-Bergepanzer. Den Wahrheitsgehalt dieser Information, so gibt Meister Mees allerdings zu, hätte er bis auf den Tag nicht überprüft und es sei ihm auch ziemlich Schnuppe. Ein als Zylinder taugliches Stahlrohr entdeckte er gleich nebenan im Altmetall-Container. Damit war der Anfang gemacht.




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Als nächstes musste eine Kurbelwelle her. Den Hub legte unser "Herr Ingeniör" auf 142,5 mm fest, woraus sich exakt 3034 ccm Hubraum ergaben. "Viel mehr, als in der Wette vereinbart war", erinnert sich Claus Mees an die ersten Stunden. Der Schalk steht ihm dabei im Gesicht geschrieben.
Kurbelwellenwangen, Zapfen und Schwungscheibe mit Zahnkranz für den Anlasser fertigte er aus massiven Stahlblöcken. Große Sorgfalt ließ der Motorenbauer beim Auswuchten walten. Letztlich drückte die Welle aber doch noch satte 38,5 kg auf die Waage. Übertroffen wurde das Trumm nur noch von der 42 kg schweren Schwungscheibe.
Den Motorblock aus dem Vollen fräsen oder gar extra gießen lassen, kam nicht in Frage, zu teuer, zu aufwändig. Die Lösung war ein selbstgebauter Kasten, den er aus 10 mm dicken Stahlplatten zusammenschweißte und gleichzeitig vorne und hinten mit massiven Lagerböcken für die längsliegende Kurbelwelle versah. Für die ohv-Funktion lag dann das Augenmerk auf der Ventilsteuerung und das Drumherum. Hört sich einfach an, war es aber nicht. Wohin mit der Nockenwelle und Zündanlage, welche Verdichtung ist erforderlich und gibt es überhaupt einen Vergaser, der ein brauchbares Gemisch liefern würde. Fragen über Fragen.




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Zylinderkopf der HG 3000




Der Zylinderkopf war das kleinste Übel. Er wurde von einem 15 PS Deutz-Schlepper besorgt, die gut und gerne 2 mm starke Zylinderkopfdichtung aus einer Kupferplatte ausgesägt und anschließend fachmännisch weichgeglüht. Überschlägig ergab dies ein Verdichtungsverhältnis von ungefähr 1:2,68. Heimattreue bewies der Pfiffikus beim Steuertrieb und Zündgeber. Eine VW Passat-Nockenwelle musste Dreiviertel ihrer Länge lassen und das Gehäuse hierfür ist aus dem Vollem gearbeitet. Die gut 30 cm langen Stößel sind Präzisionsarbeit aus Stahl, die Stößelhülsen dagegen irgendwelche Reste von 18 mm Heizungsrohren. Den Zündverteiler lieferte ein bereits verschrotteter VW Golf I. Der Clou des modifizierten Funkenspenders mit automatischer Zündverstellung ist die fehlende Verteilerkappe, sie wurde durch ein altes Taschenlampenglas als Sichtfenster ersetzt. Als technischen Leckerbissen bezeichnet Claus Mees die "halbhoch außen liegende Nockenwelle" links am Motor. Etwas Vergleichbares hat er noch nirgends woanders gesehen.




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Gut vier Monate nach der Party und wenige Tage vor Silvester stand der Rohbau auf der Werkbank. Ein gewaltiger Einzylinder-Motor, ein Meter zehn hoch und gut drei Zentner schwer. Noch nie hatte die Menschheit so etwas gesehen und seine Kumpels schon ganz und gar nicht. Die Luft brannte. "Und der Kübel läuft schon jetzt", verkündete selbstsicher der bodenständige Handwerker. Zwar fehlten noch Ölwanne und Vergaser, dafür waren Zündspule und VW Bulli-Anlasser provisorisch rangesteckt. Zu den weiteren Hilfsmitteln gehörten eine Trecker-Batterie und eine Dose Startpilot. Claus Mees konnte es kaum erwarten, mit einem Überbrückungskabel gab er Saft auf den Anlasser. Die Kurbelwelle drehte sich, die Kerze funkte, gleichzeitig sprühte er Startpilot in den Ansaugkanal. Blop, blop, es fauchte, zischte und blitzte, plötzlich ein ohrenbetäubender Schlag und dann: bong, bong, bong - der Motor lief! Gleichmäßig rund und mit mindestens 125 Dezibel Lautstärke.





Äh Alter, echt gewaltig", die Kumpels schlugen aus lauter Freude Claus fast die Schultern grün und blau. "Gewaltig!" Das war's, Meister Mees hatte endlich einen Namen für seine Wundertüte. Und schon kam ihm die nächste Blitzidee: die Römer glaubten auch nicht, dass Hannibal der Karthager mit seinen Elefanten es über die Alpen schaffen würde. Der endgültige Name stand somit fest: "Hannibal der Gewaltige", kurz "HG 3000".



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Claus Mees genehmigte sich einen verdienten und langen Schluck aus einer Buddel Flens und murmelte zufrieden "eins zu Null für mich". Das alte Eisengeraffle hatte er überlistet, seine Kumpels in der ersten Runde geschlagen. Gewonnen war die Wette damit allerdings noch lange nicht. Eigentlich ging's nun erst richtig los. Aus dem tonnenschweren Stahlklotz sollte schließlich ein fahrbereites Motorrad werden. Und dazu brauchte er ein Fahrwerk. Als BMW-Fan und Kenner vertraute er natürlich auf bewährte Bayern-Technologie. Die, wie jeder weiß, aber aus Berlin kommt. Eine BMW R75/5 von 1971 musste dafür ihr Dasein lassen. Ruckzuck war der Motor ausgebaut und der Rahmen mit einer Flex zerschnitten. Der Vorderbau wurde direkt mit dem Meers-Aggregat verschraubt, Achtern sollte das BMW-Heck inklusive Kardanantrieb, Kupplung und Getriebe Verwendung finden. Diesen Streich bewerkstelligte der Herr des Schwermetalls mittels einer ziemlich exakt gefertigten und gut 10 mm starken Glocke aus gewalztem Stahl, die hinteren Rahmen-Rohrstummel wurden ebenfalls am eisernen Motorzylinder verschraubt.
Der Koloss stand nun auf den Rädern, die Reifen waren sicherheitshalber mit über 3 bar aufgepumpt, damit sich das Gummi nicht bis auf die Felgen platt drückte. Ebenfalls überfordert war die Telegabel, sie war voll in die Knie gesackt. Kein Problem für unseren Aktivisten. Anstelle der schwachen Federn schob der Improvisationskünstler gut ein Meter lange Stahlstäbe in die Tauchrohre, zukünftiges Einfedern war somit ein für allemal untersagt. Das Gröbste war nun geschafft, jetzt ging's an die Feinarbeiten.





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HG 3000: Kommandozentrale


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HG 3000: Sitzmöbel



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HG 3000: Power-switch



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HG 3000: Spurhalter





Ein ausgeklügelter Schmierplan sollte alle wichtigen Stellen mit Öl versorgen. Hierfür setzte der Konstrukteur eine ausrangierte Schlepper-Hydraulikpumpe nebst Ölfilter, gut zwei Meter außen verlegte Ölleitungen sowie einen Öldruckmesser vom Traktor ein. Die Ölwanne ließ sich vom BMW-Boxer-Motor übernehmen.
Kopfzerbrechen bereitete dagegen die Vergaser-Wahl. Erste Versuche mit den beiden Unterdruck-Vergasern von der R75/5 schlugen voll fehl. Der Motor nahm nur unwillig Gas an, wollte nicht richtig auf Touren kommen. Zu mickrig für das riesige Loch im Zylinder, schätzte Claus Mees und probierte Dreifach-Spritspender vom Porsche 911 aus. Was sich allerdings auch als Niete erwies. Dritter und letzter Versuch war ein stinknormaler Vergaser vom Opel 1900 und siehe da, Hannibal ließ das Auspuffrohr glühen. Auf die Frage, wie hoch seine "Hanni" überhaupt dreht, kann Claus Mees exakte Auskunft geben: "In Leerlauf sind es höchstens 150, bei Vollgas maximal 800 Umdrehungen pro Minute. Und das stimmt ziemlich genau, man braucht nur mit zu zählen."




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Eigentlich wäre die Geschichte hier fast zu Ende. Pünktlich zu Lausens Scheunen-Fest am 28. August 1999 startete Wettkönig Mees das Roll-Out. "Hannibal der Gewaltige" zeigte sich von seiner besten Seite, spuckte Feuer, knallte und fauchte und hüpfte wie ein wild gewordener Straßenbau-Stampfer über die Hofeinfahrt. Das Volk tobte, Nachbar Lausen überreichte die Wettschuld. "Prost Alter", Sieger Mees haute die Buddel in einem Zug weg. Scheunen-Parties sind einfach geile Feten, prost Alter...
Und dann passierte es wieder, "das Ding muss unbedingt ins Guinness-Book" rief Uwe in die Runde. "Jau Alter, Weltrekord", antworten die Kumpels wie aus einem Mund. Bald war die Sache geritzt, seit 2001 steht "Hanni" im Rekord-Buch, prost Alter!





Mit der Schrauberei war es nun aber noch lange nicht zu Ende. Hanni-Treiber Mees wollte schließlich gelegentlich "auf Tour gehen". Im Solo-Trim allerdings unmöglich, zu hoher Schwerpunkt, unkontrollierbares Handling und auf Dauer nicht beherrschbar. Also kam ein Stützrad dran, gefunden beim Bauern Clausen. Die Rohre fürs Beiwagen-Chassis waren schnell zusammengeschweißt, als Ballast diente eine 35 kg schwere Trecker-Batterie und manchmal auch ein Kasten Bier.







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skidmark43
07-26-2006, 01:34 AM
Three litre Einzylinder Bike "Mees work" Bets is wie`s word of honour give. And wenn`s around the honour, understand humans go completely above in Germany no fun. Finally Claus Mees maintained the largest a cylinder motorcycle of the world on 28 August 1998 to build. The employment: a bottle beer.
Of Hamburg the world becomes northern flatly. So flat that one can see Helgoland in beautiful weather even. Directly left of Schleswig Schuby lies. A 2500-Seelen-Gemeinde, which knows hardly someone. That can change however already soon. Which concerns the motorcycle scene anyhow. In Schuby forging master Claus Mees, 42 lives, and that built the largest a cylinder motorcycle of the world. Also over 3-Liter-Hubraum and if it has support on it, it lets the Ungetuem run also still after midnight. Not always, lately however to the Gaudi understands itself ever more frequently, only in such a way. So spectacularly the whole thing now to also sound oneself likes, the idea for the thickest Einpott since invention of the measure jug was first only a Jux. and came in such a way. The annual Scheunenfete of Joerg Lausen has tradition, for the Schubyaner is it long cult. At nothing fehlt`s, above all not to kistenweise Flens, world-famous flaschenbier with buegelverschluss. Hardly one leaves itself rushes escapes, one knows themselves, some already from the kindergarten. To the completely hard ones belong Claus, Uwe, Joerg, Ruediger, Jens, Peter, Holger and still another Joerg from Schubys motorcycle clique. One can before-make for them so easily nothing, her knows exactly, what thing is.
And then that. When the barn party straight approached its High Noon, prahlte Uwe with a self-'s building CSU, which was to have allegedly an a cylinder engine with nearly 1000 ccm. Thus it had read it anyhow in the Guinness book of the records. Its Gag could come hardly better. The being positioned experts held themselves the bellies before laughter, some curved almost together, others wanted it simply not to believe and Claus called: "age, such a snow from yesterday" and "with so a Pipkram needs to come me only none. Fully the laughter number, into the hole must at least two or equivalent three full litres purely ", demanded it. The tendency estimated itself, all schnackten in disorder, everyone had which important to say, two litres, three litres, hoe, hoe, a cylinders, hoe, hoe, which goes still, hoe, hoe and nevertheless never, hoe, hoe! Claus left itself however not to under wars and posaunte: "then I build evenly an a cylinder with at least 3000 cubic centimeters capacity! Bets?" (no meaning)! Neighbour Joerg hit, accepted the bet. The employment: a bottle beer. And in such a way on this memorable 28 August 1998 approximately against midnight one agreed upon, to the next Scheunenfete, but at the latest in one year, the capacity miracle must be finished. Old prost, hoe, hoe, geile party, hoe, hoe.... and the evening was still for a long time not to end... Since ** nearly at the same time of Werner was screwed together "full litre dish" from the Comic Krad to the real bitumen steam hammer with considerable 1440 ccm capacity, the motorcycle friends could not suspect. Also that in the deep south with Fulda a certain Franz of long ones, exactly the ruestige pensioner, sinnierte who had built already mentioned NSU Einliter single over the plan of a 2-Liter-Einzylinder-Maschine, was at that time likewise completely unknown to them. Honestly, they knew from all that absolutely nothing.
Who believes now however the fact that after the damp-merry Scheunenfete on the next morning everything was forgotten cut itself enormously. Master Mees had bet and that is finally like an oath or its word of honour to give. A jump in the cold water was it for the wackeren village dorfschmied however not. With motorcycles it knew itself finally out. It had overhauled its BMWS completely R50 of 1962, had restored different machines of Horex, NSU, Zuendapp and BMW for friends and acquaintance. "thus, which original quotation Mees should there already be with". And with this attitude it went exactly to the work. Construction designs or operating strength computations, nil return. Which counted, were basic values relating to crafts, professional experience of many years and a good feeling in the belly. Sample, models or technical literature over such a Pott did not give it anyway. Were demanded pioneer spirit, imaginativeness and inventor gift. In the spirit its XXL single anyhow already stood schnaufend and boellernd before it. That it would create it, itself the forging master 100%ig was safe. , the end of workday and week END technical designer made themselves all training and university pointingnesses to the defiance to the challenge, which had to continue daily work in its enterprise finally also somehow. The most important tools were natural its hands, in addition the machine tools in its schmiede. In addition, it had often the luck, always exactly it needed what straight to find somewhere. Because except the three 10 cm Claus Mees did not buy large ball bearings for the crank gear, a hose for the 17-Zoll-Seitenwagenrad and 5 litres engine oil, in order to take it here equal in front, not one part again. Heavy metal-broken into, enormous eisenplatten, thick and thin copper tubes, courses, lines, sheet metals, lever, bars, screws, nuts/mothers and who left itself white which otherwise still, in the camp that since 1806 in the family possession village dorfschmiede present to already find. It could organize all other things from friends, acquaintance, neighbour and from scrap iron places. On such a disposal camp found he also to the enormous 16.5 cm thick pistons including piston rod, weight 13.5 kg. The origin of these parts, then one wanted to convince him, is 830 HP of strong Leo armored recovery vehicles. The truth content of this information, then master Mees admits however, he up to the day would not have examined and it is to him also quite Schnuppe. He discovered a steel tube suited as cylinders equivalent next door in the scrap metal container. Thus the beginning was made.
Next a crankshaft had ago. Our "Mr. Ingenioer" specified the stroke on 142.5 mm, from which accurately 3034 ccm capacity resulted. "much more, was than agreed upon in the bet", remembers Claus Mees to the first hours. The Schalk stands for it thereby in the face written. He manufactured crankshaft cheeks, taps and flywheel with gear rim for the starter from solid steel blocks. Large care left the engine farmer when balancing walten. In the long run the wave pressed however nevertheless still full 38.5 kg on the balance. The Trumm was exceeded only by the 42 kg heavy flywheel. The engine mount from the full one to mill or specially pour leave, was not applicable not, too expensively, too aufwaendig. The solution was a built box, which it welded together from 10 mm thick steel plates and at the same time in front and in the back with solid clevis mountings for the lengthwise-lying crankshaft provided. For the ohv function then the attention on the valve gear and the Drumherum lay. Simply, was it sounds itself however not. Where with the cam shaft and ignition system, which compression is necessarily and there is at all a carburetor, which would supply an useful mixture. Questions over questions.
The cylinder head was the smallest evil. He was procured to 15 HP of Deutz tractors of, sawn out those well and gladly 2 mm strong cylinder head gasket from a copper plate and annealed afterwards expertly. Roughly this resulted in a compression ratio of approximately 1:2,68. Homeland loyalty proved the Pfiffikus with steer-rubbed and ignition givers. VOLKSWAGEN a trade wind cam shaft had to leave three-quarter of their length and the housing for this is worked from that to full one. Those well 30 cm are enough for tappet are praezisionsarbeit from steel, the tappet cases against it any remainders of 18 mm heater pipes. A VOLKSWAGEN gulf I already scrapped supplied the distributor. The Clou of the modified spark donor with automatic zuendverstellung is the missing distributor cap, it by an old flashlight glass as sight was replaced. Technical bitebite bites calls Claus Mees "medium-high outside the lying cam shaft" left at the engine. He did not see something comparable yet anywhere elsewhere.
Well four months after the party and few days before Silvester the carcass stood on the work bench. An enormous a cylinder engine, a meter of ten highly and well three hundredweights heavily. Ever mankind had not seen such a thing and its buddy already at all. Air burned. "and the excavator bucket runs already now", announced self-assured the native craftsman. Still oil pan and carburetors were missing, but ignition coil and VOLKSWAGEN Bulli starter were provisionally rank-put. To the further aids a Trecker battery and a box starting pilot belonged. Claus Mees could hardly expect it, with a ueberbrueckungskabel gave he juice on the starter. The crankshaft turned, the candle transmitted, at the same time sprayed it starting pilot into the suction port. Blop, blop, it fauchte, hissed and flashed, suddenly a deafening impact and then: bong, bong, bong - the engine ran! Evenly approximately and with at least 125 decibels of volume. Aeh age, genuinly enormously ", buddy struck from loud joy Claus nearly the shoulders green and blue. "enormous!" War's, master Mees had finally a name for his miracle bag. And it the next lightning idea already came: the Romans did not believe also that Hannibal of the Karthager with its elephants would create it over the alps. The final name was certain thus: "Hannibal the enormous one", briefly "Hg 3000".
Claus Mees approved itself an earned and long sip from one digs Flens and murmured contently "one to zero for me". The old Eisengeraffle it had outwitted, its buddy in the first round had struck. Won was however still for a long time not the bet thereby. Actually ging's now only correctly loosely. From the steel block weighing tons a drivingready motorcycle should finally become. And in addition it needed a chassis. As BMW fan and a connoisseur he trusted naturally in proven Bavaria technology. Those, as everyone knows, but from Berlin comes. A BMW R75/5 of 1971 had to leave for it their existence. To jerk-twitch the engine was developed and the frameworks with a Flex cut. The front's building was bolted directly with the sea aggregate, aft should find the BMW tail inclusive kardanantrieb, clutch and transmission use. The master of the heavy metal managed this caper by means of a rather accurately manufactured and well 10 mm strong bell from rolled steel, which became rear crossbar stub likewise screwed on to the iron engine cylinder. The Koloss stood now on the wheels, the tires was for safety's sake also over 3 bar inflated, so that the rubber did not press itself up to the rims flatly. The telegabel, it was likewise overtaxed was fully into the knees gesackt. No problem for our activists. In place of the weak feathers/springs the improvisation artist pushed well a meter long steel bars into the immersion tubes, future bouncing was thus once and for all forbidden. The roughest was now created, now ging's to the fine work.
A thought out schmierplan should supply all important places with oil. For this the technical designer used a cast-off tractor hydraulic pump together with oil filter, well two meters outside shifted oil lines as well as an oil pressure gauge of the tractor. The oil pan could be taken over by the BMW double-piston engine. Headache prepared against it the carburetor choice. First attempts with the two negative pressure carburetors of the R75/5 failed fully. The engine accepted gas only indignantly, did not want on routes to come not correctly. Too mickrig for the enormous hole in the cylinder, Claus Mees estimated and tried three-way Spritspender out of the Porsche 911. Which proved however also as rivets. Third and last attempt was a stink-normal carburetor of the OPEL 1900 and sees there, Hannibal left the exhaust pipe glowing. On the question, how highly its "Hanni" turns at all, Claus Mees can give accurate information: "in no-load operation there is at the most 150, with full power maximally 800 revolutions per minute. And is correct rather exactly, one needs to only also count."
Actually history would be here nearly to end. Punctually to Lausens barn celebration on 28 August 1999 started king Mees the roll Out. "Hannibal the enormous one" showed up from its best side, spat fires, slammed and fauchte and hopped like a wildly become road construction soil compactor over the yard entry. The people raved, neighbour Lausen presented the debt. "Prost age", winner Mees struck digs in a course away. Barn Parties are simply geile Feten, prost age... And then it passed again, "the thing must absolutely in the Guinness Book" called Uwe into the round. "Jau age, world record", answer those of buddy as from a mouth. Soon the thing was cut, since 2001 is located to "Hanni" in the record book, prost age! With the Schrauberei was now for a long time not it however still to end. Hanni driver Mees wanted to go finally occasionally "on route". In the solo Trim however not possibly, to high emphasis, uncontrollable handling and in the long term not controllably. Thus a gange wheel came to, found with the farmer Clausen. The pipes for the sidecar chassis were welded together to 35 kg fast, as ballast served a heavy Trecker battery and sometimes also a box beer.

07-26-2006, 04:05 AM
:hr::hr:

Yak_KLR650
07-26-2006, 11:11 AM
3 Litre, single cylinder? WTF? That's gotta have some serious thump!

farmerger
07-26-2006, 02:59 PM
Per the article, it runs at 125 decibels, and it sounded like that was at idle. It idles at 150 rpm, max is 800 rpm. 3034cc displacement in one cylinder.

Better start feeding your KLR some serious steroids if you want to compete with that beast.:br:

I really liked the "saddle".:clap:

Farmerger - former Kraut

BMWNut
07-26-2006, 11:07 PM
I want to see someone kick it over when it's cold!

farmerger
07-27-2006, 11:45 AM
The engine alone weighs 300 kg.:shock:(And those crafty Krauts put a starter on it.):cool:

Yak_KLR650
07-27-2006, 11:52 AM
That's going to give BMW a run for it's money:dr:. Another fine piece of machinery from Duetschland. I wonder if it has a doohickey:shoot:.

farmerger
07-27-2006, 02:17 PM
All you have to do is mount it sideways and it is a BMW.

(Running for cover):f: